Dr. Harald Vogelsang bei "Gute Leude - Das Hamburg Gespräch"

Shownotes

Dr. Harald Vogelsang spricht in „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ mit Lars Meier über seine tiefe Verbundenheit zu Hamburg, seine fast 35-jährige Zeit bei der Hamburger Sparkasse und die Frage, warum die Hansestadt aus seiner Sicht wieder mutiger und hungriger werden muss. Der Vorstandsvorsitzende der Haspa erzählt, weshalb er Hamburg trotz aller Herausforderungen für eine der lebenswertesten Städte der Welt hält und warum ihn insbesondere der Vergleich mit Metropolen wie Kopenhagen zum Nachdenken bringt. Außerdem spricht er über Führung, Verantwortung und die Bedeutung von Entscheidungen – und darüber, weshalb Fehler zum Berufsleben dazugehören. Darüber hinaus gibt er Einblicke in seine Pläne für den Ruhestand, seine Leidenschaft für das Arbeiten mit Holz, seine Liebe zum Segeln und seine besondere Verbindung zu Vancouver. Nicht zuletzt verrät er, warum Dankbarkeit für ihn der Schlüssel zu Gelassenheit ist und weshalb er sich wünscht, dass Hamburg seinen Mut und seinen Gestaltungswillen für die Zukunft wiederentdeckt.

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00:00:02: Wo Hamburg nachgelassen hat, ist der Erfolgs-Hunger.

00:00:07: Hamburg ist aus meinem Empfinden etwas bequemer geworden mit sich selbst zufriedener und nicht mehr wirtschaftlich so erfolgreich wie es sein muss um den Wohlstand hierzuerhalten.

00:00:20: auch all die Dinge die ich gerade als positives aufgezählt habe sich leisten zu können das macht mich schon Sorgen.

00:00:28: Im Zeitraum der Erhälte hab' ich Angst davor krankt zu werden weil man dann von dem, was man sich so schön erträumt hat und sich vorgenommen haben nicht mehr so viel hat.

00:00:41: Sonst habe ich gar keine Angst, ich freue mich

00:00:43: darauf.".

00:00:46: Wenn man sagt, ich hab viele Fehler gemacht im Leben aber insgesamt ist das, was ich getan habe ungefähr das wofür ich auch stehe, was Ich tun wollte führe ich mich auch verantwortlich fühle.

00:01:00: Ich bereue nicht dass ich mich entschieden habe für die Hassbar zu arbeiten mein Leben lang.

00:01:32: Heute zu Gast ist Dr.

00:01:33: Harald Vogelsang, moin moin!

00:01:35: Moin!

00:01:36: Geboren in Hamburg, haben sie nach einer Banklehre Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg studiert und sind seit dem Vorstandsvorsitzenden der Hamburger Spark, Hasses sowie der Hasbarfinanz Holding.

00:01:47: Seit deiner Entwicklung über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgeprägt.

00:01:54: Seit Anfang im Jahr zwanzig sind sie außerdem Präsident des Übersee-Clubs Hamburg.

00:01:58: Sie sind Vater von drei Töchtern und leben mit ihrer Familie in den Hamburger Elbvororten, Herr Vogelsang.

00:02:04: Wenn man sie in Hamburg sieht, dann gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Anzug tragen.

00:02:09: Wie viele Anzüge besitzen Sie eigentlich?

00:02:11: Und gibt es in Ihrem Kleiderschrank auch eine Ecke, in der die Jeans wohnen darf?

00:02:15: Auf jeden Fall!

00:02:16: Uns nicht nur eine Jeans, das sind ganz schön viele... Die Anzügen sortiere ich gerade aus.

00:02:22: Ja,

00:02:22: ja, die sortiere Ich aus Das werden deutlich weniger.

00:02:26: Teilweise sind sie schon alt oder unmodern, aus dem brauche ich ja zukünftig nicht mehr so viele.

00:02:31: Ja also ein Anzug ist für Sie nach wie vor auch noch so eine Art Berufskleidung?

00:02:36: Das ist in erster Linie die Berufskleidung Aber auch was für besonders schöne Anlässe.

00:02:41: Also zur Hochzeit unserer Tochter habe ich natürlich einen Anzug getragen oder bei großen Geburtstagen oder ähnlichem, aber ich verbinde mit Anzug eigentlich Berufskleidung und sobald ich zu Hause bin schlüpfe ich in die Shorts oder Jeans oder was auch immer.

00:02:55: Haben Sie dann eine andere Haltung wenn sie Jeans tragen?

00:02:57: Ich hab definitiv ne andere Hitung.

00:02:59: Krumm!

00:03:00: Wenn ich ein Anzug trage... Ich

00:03:03: weiß es gar nicht.

00:03:04: Ich habe eine andere innere Einstellung, ich bin gleich im Freizeitmodus.

00:03:09: Wenn ich dazu noch meine Westernstiefel anziehe die meine Frauen nicht so schätzt dann hab' ich auch ne andere Haltung weil man damit anders steht und mit Sneaker oder Ähnlichem steht man auch an das.

00:03:19: Wie viel Sneaker haben Sie denn?

00:03:21: Oh vier Paar glaube ich.

00:03:24: Das ist super paar!

00:03:25: Ah okay alles klar.

00:03:28: Na gut, dann kommen wir mal von dem Kleiderschrank hin zu den Lieblingen.

00:03:33: Das ist unsere Schnellfragerunde.

00:03:35: Welches ist Ihre Lieblingskonzertlocation in Hamburg?

00:03:38: Eindeutig die große Wiese im Stadtpark, wenn ich zu uns spiele.

00:03:41: Ich hoffe, dass sie statt mal wieder den Mut hat das zuzulassen.

00:03:44: Das darf man ja statt verantwortlichen dieses Konzert nicht mehr sagen.

00:03:46: dann kriegen alle Schweißflecken aber... Ja was ist denn der Wert?

00:03:50: Die Sache war es wert für einige nicht!

00:03:53: Wenn ein regulär legal organisiertes Konzern dort nochmal stattfinden würde wäre es toll.

00:03:58: Welches ihre Lieblingskneipe in Hamburg?

00:04:01: Das war Tante Amine an der Hafenstraße.

00:04:04: Ja, welches ist... Gibt

00:04:05: es aber schon lange nicht mehr und seitdem gehe ich nicht mehr in die Kneipe.

00:04:07: Nein!

00:04:09: Welches ist Ihr Lieblingsausflugziel in Hamburg?

00:04:11: Mein Lieblungsausflugsviel ist der ganze Elbstrand von Öwe-Gönne bis Blankelese oder sogar bis Wittenbergen.

00:04:18: Da dann barfußlang oder doch auch in Segelschulen lieber?

00:04:22: Naja, die Strecke ist so lang zwischendurch ein bisschen asphaltig oder grantig da schon mit irgendwelchen Schuhen Aber richtig im Wittenberg am Strandbarfuß.

00:04:30: ja

00:04:31: Welches is Ihre Lieblingssportstätte in Hamburg?

00:04:34: Die ist hier in der Nähe, das Millentor-Stahl und San Pauli.

00:04:37: Herrlich!

00:04:38: Welches ist Ihr Lieblingslied über Hamburg?

00:04:41: Immer noch Hans Albers auf der Reeperbahn.

00:04:44: Nachts um halb eins.

00:04:45: Genau.

00:04:46: Wann waren Sie denn das letzte Mal nachts um Halb Eins auf der Reperbahn?

00:04:50: Letztes Jahr als wir da eine Veranstaltung gemacht haben...

00:04:54: Sie sind in Uhlenhorst geboren und den Rheinweg aufgewachsen.

00:04:57: Auf

00:04:57: der Uhlenhospitel für Hamburger

00:04:59: Oh, ja ich krieg das auch mit der hamburgischen Bürgerschaft immer nicht so hin.

00:05:04: Ich sage dann manchmal auch Hamburger Bürgersschaften kriege ich große Schäle von der Präsidentin auf der Uhlenhorst geboren.

00:05:13: Das hört sich nach einer wohlbehüteten Kindheit an

00:05:17: War es auch?

00:05:17: Ich habe das gut in Erinnerung.

00:05:19: Ja Und in Rheinbeck tobt man durch die Wälder.

00:05:22: oder eher Fußball auf der Straße

00:05:25: Beides, also Fußball auf dieser Strasse jeden Nachmittag Aber auch mit dem Fahrrad sofort durch den Wald.

00:05:32: Rein begab's einen Vorwerksbusch, der grenzt an die Sachsenwald an und dann sind wir nach Wohltopf zum Tontal gefahren und da reingesprungen.

00:05:40: Wir haben alles Mögliche im Wald

00:05:42: gespielt.".

00:05:43: Was hat sie denn daran gehindert Fußballprofi zu werden?

00:05:45: Also jeder hat ja so seine Geschichte wo er erkannt hat okay das ist es nicht.

00:05:49: bei mir war schon sehr früh tatsächlich also eigentlich schon mit zwölf wurde mir nachgesagt wird nix.

00:05:56: Ich habe das nicht so schnell erkannt.

00:05:59: Ehrlich gesagt haben meine Eltern irgendwann den Beschluss gefasst, der Junge soll nicht Fußball spielen... ...haben mich dann zum Handball geschickt und das fand ich auch ganz gut.

00:06:08: Aber ich glaube es wäre auch nichts geworden.

00:06:10: Man unterstellt ja Leute die bei der Bank arbeiten erstmal eine Liebe zu zahlen.

00:06:14: Hat sich das auch im Matheunterricht irgendwie gezeigt oder?

00:06:18: Gab es da erst mal noch gar kein Talent?

00:06:20: Also Mathe und Rechnen sind ja zwei verschiedene Dinge.

00:06:22: Und in der Bank rechnen wir mehr, als dass wir mathematische Formeln lösen.

00:06:25: Es geht zwar ganz wenigen Stellen auch.

00:06:29: Nein ich hatte immer schon eine Affinität zur Bank weil ich tatsächlich es spannend fand sich mit Finanzen auseinander zu setzen.

00:06:37: Ja jetzt sind wir gut ein Jahrzehnt auseinander.

00:06:40: In meinem Abi-Jahrgang wurden Leute Bankaufmann, deren Eltern gute Beziehungen zu den beiden örtlichen Banken hatten und die nicht so richtig wussten was sie mit ihrem Leben anfangen sollen.

00:06:48: Wie war das bei ihnen?

00:06:50: Also die habe ich in der Berufsschule auch kennengelernt.

00:06:52: Die kam von dem Privatbanken in Hamburg und einer damals noch existierenden gut angesehenen Regionalbank.

00:06:59: Da kamen die sogenannten Cookies, die Kundenkinder her.

00:07:02: Bei mir war es anders.

00:07:04: Und was ich damals als ich bei der Kommerzbank die Lehre gemacht hab Das war eine von den drei Großbanken, die es damals auch gab.

00:07:11: Deutsche Dresdach und Merzbank.

00:07:13: Was ich da faszinierend fand in der Berufsschule ... Die Hälfte der Schüler kamen von der Hasbar.

00:07:19: Und was ich noch interessanter fand, waren alle viel besser vorbereitet.

00:07:23: Weil damals die Hasbar offensichtlich schon ihrer Lehrlinge, wie wir damals hießen, sehr gut intern geschult hat.

00:07:31: Sie hatten das leichter als wir, weil sie schon sehr viel intern gelernt haben.

00:07:34: Da hatten sie auch noch einen Fialeschritt gegenüber der Berufsschule

00:07:38: Kurze Wege.

00:07:40: Noch mal kurz weg vom Beruf, wie haben Sie denn Hamburg erlebt so von Rheinbeek aus?

00:07:45: Als Kind ist das ja erst einmal eine Strecke oder weiter weg.

00:07:48: aber wann haben sie denn Hamburg für sich entdeckt und sind das erste Mal mit der S-Bahn da so reingerauscht

00:07:55: also mit der zu Anfang noch Dampflok bis Bergeldorf und dann weiter bis zum Hauptbahnhof Silbwehr regelmäßig gefahren entweder um die Großeltern zu besuchen oder irgendwelche Einkäufe zu machen für Weihnachten oder andere Gelegenkeiten.

00:08:09: Insofern war Hamburg immer präsent, aber es war schon die große Stadt, in die man reinfuhr oder wieder rausfuhr.

00:08:16: selber entdeckt ich glaube im Alter von doch ziemlich genau siebzehn weil ein zwei Jahre älterer Schulfreund damals schon Führerschein hatte.

00:08:26: und dann sind wir mal in die Diskotheken haben uns gefahren

00:08:30: welche Wander.

00:08:30: und

00:08:30: danach haben wir das regelmäßig gemacht.

00:08:32: ja welche waren das?

00:08:33: Das war die Tenne in Alzerdorf Das war das nach Acht.

00:08:41: Und dann kam da her, das Trinity und das Madhouse und alles andere dazu.

00:08:45: Aber mit der Tenne in Altzeitdorf fing es an!

00:08:48: Was gab's da so für Musik?

00:08:49: Welche Musik hat sie geprägt?

00:08:50: Wann ist die Stones tatsächlich?

00:08:51: Geprägt haben mich die Beatles und die Stones... aber dann gabs die Beatles ja nicht mehr.

00:08:55: Die ging ja dann auseinander als ich noch Schüler war.

00:08:59: Da haben wir alle furchtbar gerollt.

00:09:02: Die Musik ist immer noch grandiose Und dann waren es die Stones im Wesentlichen.

00:09:06: Naja, und dann alles was man so zeitgeistig gehört hat als Dance Musik und so.

00:09:12: Gibt es denn auch Hamburger Interpreten, die sie in irgendeiner Form interessiert haben?

00:09:17: Udo Lindenberg habe ich immer interessiert.

00:09:21: Ganz witzig!

00:09:22: Die Les Humphries Singers, die ja auch meine Verbindung zu Hamburg hatten.

00:09:26: Ja.

00:09:27: Ganz anderes Genre natürlich aber hatte ich auch irgendwie gut und beschwingt

00:09:32: Aber... Ausflüge nach Hamburg haben ihre Berufliegarere nie so richtig gefährdet.

00:09:38: Also sie wussten im Grunde damals schon, dass eine gewisse Zielstrebigkeit vorhanden sein muss um beruflich erfolgreich zu sein?

00:09:45: Nein,

00:09:45: wusste ich überhaupt nicht!

00:09:48: Ich wollte erst mal Sport machen und das Abitur irgendwie hinbekommen.

00:09:54: Wir waren der letzte Abituriagang in Schleswig-Holstein, der noch kein modernes Abiturm machte.

00:10:00: Wir hatten noch das alte Klassensystem gehabt Und irgendwann zwei Jahre vom Abi bekamen wir spitze, dass wir nicht mehr sitzen bleiben können.

00:10:07: Weil man das irgendwie nicht umrechnen konnte und sofern war dann das Minimax-Prinzip angesagt.

00:10:13: Ja,

00:10:13: d.h.,

00:10:14: Sie sind so durchgeschritten?

00:10:15: Numerus tausend, es gab's auch nur für Medizin, das wollte ich aber nicht studieren... ...und dann bin ich mit Minimeinsatz ordentlich durchgekommen.

00:10:27: Bevor es gleich weiter geht mache ich kurz Werbung für unseren Kooperationspartner die Zeit!

00:10:32: In meinem Morgen starte ich gern mit der Elbvertiefung, dem kostenlosen Newsletter von Zeit Hamburg.

00:10:38: Der kommt ab jetzt im neuen Look zu euch!

00:10:40: Von Montag bis Freitag morgens um sechs Uhr direkt ins E-Mailpostfach.

00:10:45: Alle Infos findet ihr auf zeit.de.

00:10:47: slash elbvertieffunk Und noch mehr Zeit Hamburg bekommt Ihr im Hamburg-Ressort auf zeitpunkt e. slash hamburg Rheinschaun lohnt sich.

00:10:56: Das war Werbung Herzlichen Dank.

00:11:02: Wann haben Sie denn das erste mal die See erlebt?

00:11:04: Also Ostsee oder Nordsee, weil das sind ja ganz wichtige Bezugspunkte für Hamburgerinnen und Hamburger.

00:11:08: Ging es da am Wochenende mal hin?

00:11:10: Da ging's bei schönem Wetter wie jetzt am Wochenenden gerne hin mit den Eltern nach Damel.

00:11:17: Und richtig auf dem Wasser war ich später erst mit Freunden die mich mal zum Segeln mitgenommen haben.

00:11:23: Und da entstand dann die Liebe zum Segeln und auch zu den Segelschuhen sozusagen?

00:11:28: Genau!

00:11:29: Wann haben Sie denn die ersten Scheine dafür gemacht?

00:11:31: Der Segelschein habe ich nie gemacht.

00:11:34: Muss man das nicht?

00:11:35: Muss man nicht.

00:11:36: Okay, also für die Alzer reicht dann auch ein oberflächenwissen oder heutzutage... Ja

00:11:40: auf der Alster wollten die Vermieter immer gerne, dass einer von den dreien Scheinen hat.

00:11:45: Hatte aber immer eine.

00:11:47: Also wenn brauchte ich keinen und später habe ich mal den Sportbuchführerschein gemacht damit man auch mit Motor fahren darf.

00:11:54: Den braucht man da wirklich.

00:11:57: Gab es Damals, irgendwann als sie in die Haspa eingetreten sind Vorbilder waren die in der Familie oder waren die möglicherweise auch bei der Haspa wo sie gesagt haben okay.

00:12:07: Der hat mich echt inspiriert und man hört ja dass Sie während der Abitzeit das mit dem Ärgerheits nicht so ernst genommen haben.

00:12:14: aber irgendwann musste er mal eingesetzt haben weil man kommt ja nicht durch Drehkeit an die Spitze einer solchen großen Organisation.

00:12:21: Ja halt der berufliche oder Ausbildung Zielführende Ehrgeiz hat eigentlich erst am Ende des Studiums eingesetzt.

00:12:29: Als es so aufs Examen zu ging, habe ich gesagt naja wenn du das jetzt schon alles machst dann solltest du es auch versuchen mit halbwiesortlichen Noten zu absolvieren und hab die letzten zwei Jahre mal ein bisschen Gas gegeben.

00:12:43: Und das hat sich dann auch nachher im Berufsleben übertragen.

00:12:46: Und gab's denn eine Figur, die sie in irgendeiner Form inspiriert haben?

00:12:51: Nein, es gibt nicht die Figur.

00:12:53: Also eine gewisse Affinität zum Bank könnte schon genetisch bedingt sein, weil mein Großvater im Mütterlicherseits schon mal Becker war.

00:13:03: beim Vorläufer-Institut der Deutschen Bank und Norddeutsche Bank hieß sie damals noch.

00:13:08: Ich selber habe eine Affinitätshassbarheit, die mir in die Wiege gelegt ist, weil meine Großmutter federlicherseits allerdings zur Geburt das Rote Sparbuch in die wiege gelegelt hat tatsächlich nach dem Krankenhaus So übereinstimmt, überliefert von meinen Eltern und der Großmutter.

00:13:24: Also wird es stimmen.

00:13:26: Aber

00:13:26: als Kind hat man ja eigentlich immer nur Bezug zu einer Bank.

00:13:30: wenn Weltspartag

00:13:31: war?

00:13:31: Ja!

00:13:32: Und ich erinnere mich... Ich wollte irgendwann auch zur Sparkasse in meinem Ort, weil die die weit aus schickeren Geschenke hatten für den Welt-Spartach.

00:13:41: Es gab mal eine Marionette aus Plastik mit Federn ran und die fand ich als neunjähriger so toll, wie mein Kumpel Olaf Hakina hatte, dass ich meinen Konto dann auch bei der Sparkasse öffnet habe.

00:13:56: Gab es solche Impulse bei Ihnen?

00:13:58: Erste Frage und zweite Frage gibt's den Weltspartag noch?

00:14:02: Die Weltsparte gibt es theoretisch noch.

00:14:05: Hier in Hamburg gibt es jedenfalls bei der Hasbar die Weltsparwoche, wir haben eine ganze Woche daraus gemacht.

00:14:11: Gibt's ne ganze Woche Marionetten?

00:14:13: Ganze Woche gibst aber sehr attraktive Geschenke und gutes Programm.

00:14:17: Manni de Maus unser Maskottchen tritt auch auf.

00:14:20: das spielen wird tatsächlich aus Überzeugung damit wir weiterhin auch die Jüngsten für Sparen begeistern können.

00:14:28: Ich bin auch von Bank zu Bank gelaufen damals zum Weltsparttag.

00:14:35: Wenn wir über Spanien schon reden, gab es denn so Dinge auf die Sie gespart haben?

00:14:38: Also ich weiß noch der erste Videoregorder oder der erste CD-Player – das waren Sachen, die für mich erstmal wahnsinnig weit weg waren!

00:14:47: Ja, ich weiß das ganz genau.

00:14:49: Das war die kleinste Dunkflucke.

00:14:52: Motive von McLean H. Null.

00:14:54: Ich hatte eine McLeane H.Null Eisenbahn und irgendwann stand ich mit meiner Großmutter Vor dem Spielzeugwahn-Geschäft drückte mir wirklich die Nase platt und sah, was sie kostet.

00:15:06: Und ich hatte die Hälfte ungefähr schon gespart von den fünfzehn Markkosten, die damals ... Ich hatte sieben Mark irgendwas und hab dann gesagt, ich spare jetzt weiter.

00:15:15: Als ich zwölf Mark zusammen hatte, hat mein Oma gesagt so, jetzt gehen wir dahin!

00:15:21: Den Rest geh' ich dir dazu.

00:15:25: Sehr gut.

00:15:25: Auf die Lokomotive war ich dann ... Unglaublich stolz.

00:15:28: Das war die kleinste... Wurde

00:15:30: die denn genutzt oder wurde sie einfach nur angestarrt?

00:15:32: Weil das war eine Art Heiligtum?

00:15:33: Nein,

00:15:34: auf meiner Allmahn wurde ich ständig.

00:15:35: Die hatte noch zwei kleine Grüne Waggons dahinter und durfte immer um den Berg fahren.

00:15:42: Okay.

00:15:43: Nee, das Bild der Lokomotive im Grunde sind Sie dann ja später selber die Lokomotive geworden für die Hasbar- und auch für Hamburg.

00:15:51: Wie hat sich Hamburg verändert seitdem Sie bei der Hasbar eingestiegen sind?

00:15:54: in deiner Zeit ein neunzig?

00:15:56: Es hört schon bisschen her.

00:15:58: Was sind so dreimal kannte Punkte, wo Sie sagen da ist besser geworden und da ist vielleicht aber auch schlechter geworden?

00:16:06: Hamburg ist auf der einen Seite liebenswerter geworden weil wir das Grün noch mehr pflegen.

00:16:13: Weil wir die Hafencity dazu gewonnen

00:16:14: haben.

00:16:16: Ich war ja wenn es irgendwie geht mit dem Fahrrad ins Büro, weil wir wirklich ein gutes Fahrradnetz jetzt schon haben.

00:16:24: Wo Hamburg nachgelassen hat ist der Erfolgshunger.

00:16:28: Hamburg ist aus meinem Empfinden etwas bequemer geworden, mit sich selbst zufriedener und nicht mehr wirtschaftlich so erfolgreich wie es sein muss um den Wohlstand hierzuerhalten.

00:16:41: Und auch all die Dinge die ich gerade als positives aufgezählt habe sich leisten zu können das macht mich schon Sorgen.

00:16:49: Ist das ein Problem was nur Hamburg hat?

00:16:52: Nein das hat in gewisser Weise Deutschland zurzeit auch.

00:16:56: Aber Hamburg sollte es auch nicht haben und Hamburg hat auch gute Voraussetzungen, sie haben zu müssen.

00:17:02: Aber es reicht eben nicht sich darin zu sonnen, dass man das Tor zur Welt ist.

00:17:07: wenn wir feststellen, dass Hamburg in der Welt bei Weitem nicht so bekannt ist wie wir Hamburger es gerne hätten.

00:17:13: Und dass immer weniger Arbeitsplätze neu entstehen in Hamburg dann ist das schon besorgenster Regen.

00:17:19: Wenn man gleichzeitig noch sieht das andere Städte um uns herum also nicht in China oder sonst wo sondern Ganz in der Nähe, Kuppenhagen zum Beispiel deutlich stärker wachsen und viel attraktiver sind auch für die Menschen.

00:17:32: Da muss man sich schon fragen ob man da nicht noch ein bisschen mehr tun sollte.

00:17:38: In den letzten Nekaden gab es immer jemanden, ob jetzt Bürgermeister oder auch andere Senatoren, die den Mut aufgebracht haben.

00:17:45: völlig spinnerte Projekte also auf den ersten Blick spinnete Projekten sowohl die Hafencity als auch Elbphilharmonie, die ja nun selber umstritten war im Rahmen der ganzen Finanzierung.

00:17:57: Ist Hamburg jetzt vielleicht gerade gar nicht mutig genug?

00:18:01: Also Hamburg hat ja den Mut aufgebracht sich für Olympia wieder zu bewerben.

00:18:05: Hat aus meiner Sicht leider nicht geklappt aber das war ja schon mal mutig.

00:18:10: Aber man braucht jetzt genügend andere Dinge.

00:18:13: Das könnten die sein!

00:18:15: Es muss, glaube ich, ein Gesamtplan sein.

00:18:18: Ein Plan für die nächsten zwanzig-dreißig Jahre Hamburg auf eine Art Weise, die für alle liebenswert genug ist gleichzeitig aber so erfolgreich ist dass der Wohlstand gesichert werden kann und daraus dann eben auch all die anderen Projekte die Bildung beinhalten, die soziales Beinhalten

00:18:36: usw.,

00:18:37: das alles zusammen passt und auch bezahlt werden kann.

00:18:40: am Ende weil es verdient wird.

00:18:42: Und Hamburg muss aufpassen, dass es nicht noch von München und Berlin weiter abgehängt wird.

00:18:48: Aber eben auch auf andere Destinationen wie Kuppenhagen habe ich schon genannt.

00:18:52: Die ganze Öresund-Region die sehr erfolgreich ist Warschau sehr erfolgreiches Amsterdam sehr erfolgreich also.

00:19:00: das ist der Maßstab an dem wir uns messen lassen müssen.

00:19:03: Jetzt sind sie ja immer hier

00:19:04: geblieben?

00:19:05: Ist dir Hasspaar schuld oder Hamburg?

00:19:09: Also vielleicht haben wir auch nicht genügend geträngelt.

00:19:12: Ich glaube aber nicht, dass es an uns gelegen hat, dass das den Willen zur Zeit nicht

00:19:17: gibt.".

00:19:18: Ja, nee, aber dass Sie jetzt hier geblieben sind in Hamburg?

00:19:21: Das sagt das daran, dass die Hasper so ein attraktiver Arbeitgeber ist oder dass Hamburg so schön ist?

00:19:27: Oder war's dann doch die Liebe und die Familie also eher private Gründe?

00:19:30: Also alles drei zusammen!

00:19:34: Die Hasper ist immer ein toller Arbeitgebers auch bis heute, sodass sie mich nicht wirklich weggezogen hat.

00:19:41: Aus Hamburg hat mich schon mal gar nichts weggezogen.

00:19:43: Was hätte es denn sein können, was sie wegzieht?

00:19:46: Aus Hamburg

00:19:48: und welchen Stadt vor allen Dingen?

00:19:50: Ja

00:19:50: also das einzige was mich weggezogen hätte wären ganz eklatante politische Umbrüche und wenn wir hier eine Radikalisierung von links oder insbesondere von rechts gehabt hätten kann ja leider immer noch kommen.

00:20:06: ich hoffe es passiert nicht dann Hätte man drüber nachdenken müssen.

00:20:10: Es wäre mir unendlich schwer gefallen, aber das hätte man dann tun müssen und dann wäre meine Lieblingsdestination Vancouver.

00:20:19: Vancouver?

00:20:21: Aber nicht erst seitdem Thomas Müller dort Fußball

00:20:23: spielt.

00:20:25: Der ist auch nicht schlecht!

00:20:26: Aber nein, Vancouver fasziniert mich schon seit twenty-fünf Jahren.

00:20:30: Was ist denn das Attraktive an Vancouver?

00:20:32: Jetzt können Sie mal quasi Reisebüro spielen und den Reiseverkehr zwischen Hamburg und Vancouver antreiben.

00:20:38: Also es fängt ja damit an, dass Vancouver rein geographisch gesehen so ist als wenn man die Elbe- und den Tegernsee zusammenschiebt.

00:20:46: Es fahren auch mindestens die gleichen Teilweise vielleicht sogar dieselben Schiffe rein und raus in den Hafen von Vancouver, die in Hamburg rausfahren.

00:20:55: Es gibt Strand wie an der Elbe Aber auf der anderen Seite, und das ist immer noch Vancouver City, gibt es den Grossmountain.

00:21:02: Der ist so wie der Wallberg- und Umgebung am Tegernsee.

00:21:04: Da kann man im Winter Skifahren, einem Sommer bergwandern machen.

00:21:08: Und das zusammen ist einzigartig.

00:21:10: Dahinter kommt ein dieses unfassbar große Naturparadies British Columbia BC.

00:21:17: aber es gibt noch was Zweites in Vancouver und das sind die Menschen.

00:21:20: Die Kanadier sind schon mal per se unglaublich freundliche offene Menschen viel freundlicher noch als die Amerikaner.

00:21:28: Und dann ist Vancouver ja auch verändert worden durch ganz viele Zuverhandlungen aus Hongkong, nachdem dort der Zustand der britischen Kolonie auslief, so dass es eine sehr weltoffene Stadt ist und auch eine internationale Stadt.

00:21:41: Vancouver fehlt die Kultur, die wir haben.

00:21:43: Klar kann man nicht nachholen.

00:21:46: Tausend Jahre Kulturenwicklung kann man eben nicht mehr nachholern.

00:21:49: aber alles andere in Vancouver ist super!

00:21:51: Wie oft zieht es Sie da hin, regelmäßig?

00:21:53: So wie andere nach Malle oder Südafrika?

00:21:55: Nein

00:21:56: in großen Abständen alle paar Jahre mal.

00:21:58: Aber ist das dann was für die Rente, jährlich dahin zu gehen oder auch mal länger für drei Monate oder so?

00:22:03: Nein, da würde ich lieber die Ostsee bereisend.

00:22:09: Wie sozial nehmen sie denn Hamburg war?

00:22:12: also haben wir darüber gesprochen dass es grüner geworden ist aber eben halt auch träger ist vielleicht auch die wachsenden Sozialbedürfnisse etwas, was uns Träger macht?

00:22:23: Das ist ja auch immer wieder in der Diskussion gerade.

00:22:27: Also die Bedürfnisse, der hier in die Transfereinkommens beziehen, dass sie gestiegen sind mit der Anzahl der Menschen, die darauf angewiesen sind – auch dazu gereisten Menschen, wie wir aus den verschiedensten Flüchtlingswellen Syrien und so weiter aber Ukraine gerne aufgenommen haben.

00:22:43: Wir haben für all diese Menschen konnten eröffnet als einzige Bank tatsächlich.

00:22:47: Deshalb kennen wir das sehr genau!

00:22:50: Das hat natürlich auch die Stadt herausgefordert, auch die Kassen belastet wie bei allen Kommunen Deutschland.

00:22:56: Gleichzeitig ist da auch viel Arbeitspotenzial gekommen und viel Ideenreichtum gekommen.

00:23:02: Nein ich glaube das hat nichts miteinander zu tun!

00:23:05: Der Biss der Wille erfolgreich zu sein ist davon völlig unabhängig.

00:23:12: Wir haben die Fragen der anderen Leute und da steigen wir jetzt mal gleich bei der ersten Frage ein.

00:23:19: Hallo Herr Vogelsank Ich bin Heike Südmann, Kurfraktionsvorsitzende der Linken in Hamburg.

00:23:25: Ich würde gerne von Ihnen wissen, welche Verantwortung trägt die Hasbar für Hamburg?

00:23:31: Ja, Frau Südman, die Hasper trägt sehr viel Verantwortung für Hamburg weil wir ja für alle, die es möchten, für jeden Hamburgerinnen, jeden Hamburger da sind.

00:23:40: Wir haben immer noch einhundert und drei Fährchen.

00:23:42: Das ist deutlich mehr als sämtliche anderen Banken zusammen Und wir bieten in den Ferien auch alle Form von Beratung so dass man bei uns tatsächlich nicht darauf angewiesen ist im Netz irgendwo sein Heil zu suchen, sondern kann sich auch persönlich beraten lassen.

00:23:58: Man kann auch zu uns kommen wenn man Sorgen hat.

00:24:01: wir machen eigene Beratung zum Beispiel auch für ältere Kunden zum Sicherheitsthema Online Banking zur anderen Sicherheitsthemen rund ums Geld.

00:24:10: Wir sind alle da Und gleichzeitig sind wir auch die Bank, die am allermeisten Start-ups finanziert.

00:24:16: Wir sind die Banken, die die meisten Bauprojekte finanzieren – auch Wohnbauprojekte und gefördertes Wohnen.

00:24:22: Wir investieren auch selber unter anderem für Azubiwohnen.

00:24:26: Also wir haben glaube ich eine Verantwortung über die Jahrzehnte gestiegen ist, weil andere Banken sich weiter zurückgezogen haben.

00:24:33: Und die nehmen wir sehr bewusst wahr!

00:24:36: Aber wir können nicht alles richten.

00:24:38: So, die nächste Frage?

00:24:40: Hallo Dr.

00:24:41: Harald Vogelsang, mein Name ist Victoria Trautmann-Stoff und ich bin Kunde bei der Hasbar.

00:24:48: Mich würde interessieren, welches Theaterstück Sie zuletzt gesehen haben?

00:24:53: Ich bin nämlich Schauspielerin!

00:24:57: Ja Frau Trautman-Soffi, ich habe zuletzt Richard III.

00:24:59: gesehen beim Hamburger Theaterfestival.

00:25:02: Sehr schön!

00:25:02: Das war beeindruckend und verstörend zugleich

00:25:06: aber

00:25:06: toll großartig gespielt.

00:25:09: Sie haben das ja gerade Frau Südmann erklärt und auch mir und den Hörern, dass sie noch hundert drei Filialen haben.

00:25:16: Ist das etwas was sie persönlich dann einfach so durchsetzen weil sie so lange schon in dieser Bank waren oder sind?

00:25:28: dass sie durch ihre Erfahrung die einen oder anderen Leute umstimmen können.

00:25:31: Weil alle Banken rationalisieren ja die Filialen weg und wenn man Glück hat, findet man vielleicht noch ein EC-Automaten irgendwo?

00:25:38: Das ist bei der Hasbar ja sichtbar anders!

00:25:42: Ja das ist tatsächlich sichtba Anders aus tiefster Überzeugung.

00:25:46: also ich würde mal sagen in der hasbar wissen alle glaube ich oder nahezu alle wie sehr mir die Filiale im Herzen liegen.

00:25:53: aber ich bin damit nicht allein.

00:25:55: Es gibt eine ganz breiten Konsens, auch mit allen Vorstandskollegen und sehr vielen anderen Führungskräften.

00:26:02: Dass dieses Fialnetz das Herzstück der Hasbar ist – die Hasbar ohne den auch persönlichen Zugang zu Bankdienstleistungen für alle ist nicht die Hasba!

00:26:12: Und dann kann sie auch nicht für die großen Kunden da

00:26:14: sein.".

00:26:15: so dass das ein Stück DNA ist, was wir fliegen.

00:26:18: Ob es immer bei onehundert-drei Feiern bleibt – das kann heute kein Mensch sagen!

00:26:23: Wenn der Bedarf weiter abnimmt dann werden auch wir irgendwo reduzieren müssen.

00:26:27: Ist aktuell nicht geplant weil die Pferlen jetzt zum Glück gut ausgelastet sind.

00:26:33: aber diesen Unterschied zu machen als Marke zu all den anderen Banken die hauptsächlich im Netz unterwegs sind oder mit einem sehr ausgedünnten Pferlnetz.

00:26:43: Viele haben ja nur noch eine Einzige Hauptstelle in Hamburg und sonst nichts, diesen Unterschied zu machen als Marke Hasbar.

00:26:49: Wir sind für euch da!

00:26:50: Wir sind in den Stadtteilen, wir sind in jedem Kiez teilweise auch ja an den Umland gemeinten.

00:26:55: Das ist für uns nicht wegzudenken.

00:26:58: Das macht die Hasba aus.

00:27:00: Jetzt haben sie eine lange Karriere bei der Hasbar hinter sich gebracht.

00:27:03: Man spricht ja gerne in Interviews immer über Erfolge.

00:27:06: Was war denn mal so ein Misserfolg?

00:27:08: Wo Sie eine Entscheidung getroffen haben wo Sie gesagt haben Das hätte ich vielleicht doch anders machen sollen.

00:27:13: Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber meistens nicht so offen um Fehler zuzugeben.

00:27:17: Jetzt haben Sie die Möglichkeit...

00:27:19: Ja also im nachhineinen fallen ganz viele Dinge eigentlich.

00:27:21: Ich habe viele Fehler gemacht.

00:27:22: Ich würde sagen, ich mache jeden Tag mindestens ein Fehler.

00:27:25: Wichtig ist dass die Summe der Entscheidung gerade eben positiv ist und dass man sich traut überhaupt Entscheidungen zu treffen.

00:27:32: Also das was von uns am schwierigsten war obwohl dahinter nicht die eine singuläre Entscheidung steht.

00:27:38: Das Schwierigste war eigentlich als wir die vorletzte IT-Megation gemacht haben und dann im Zahlungsverkehr sogenannte Schiefstände hatten in den Zahlungsvorgängen, sodass die eine Seite gebucht war.

00:27:51: Die andere Seite nicht gebucht waren.

00:27:53: Da hatten wir dann eine Reihe von sehr vielen Kunden, die davon betroffen waren.

00:27:58: große Kunden aber auch breite Privatkunden Und das war ne heftige Aufräumarbeit hat auch ein bisschen für Unruhe gesorgt.

00:28:05: Das war das einzige Mal, dass ich mich dann auch öffentlich damals bei der Bildzeitung entschuldigen musste.

00:28:11: Habe ich auch tatsächlich gerne getan, stellvertretend für alle in der Hasmar.

00:28:16: War auch meine Entscheidung mit, dass wir so migrieren.

00:28:19: Im Grunde war es ein technisches Problem was entstanden ist bei einem der Dienstlaster die das ausgeführt haben.

00:28:26: aber wir waren dafür verantwortlich.

00:28:29: Was ist Ihnen in all den Jahren immer am schwersten gefallen Chef zu sein?

00:28:34: Also möglicherweise Entscheidungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitzuteilen oder Öffentlichkeitsarbeit, Abendtermine, Repräsentationstermine.

00:28:44: Was ist so ein Teil wo Sie sagen würden,

00:28:46: das hat es echt nicht gebraucht?

00:28:49: Nicht gebraut hätte ich Corona.

00:28:51: Das mussten wir ja nun alle erleben.

00:28:54: Und die Finanzkrise, weil die Finanzkrise mich sozusagen im Amt Er eilt hat sechs Monate, nachdem ich gerade Vorscheinensprecher werden durfte.

00:29:03: Das hatte ich mir anders vorgestellt und die dauerte dann auch einige Jahre an Corona kam ja fast wie ein Blitz aus dem Himmel.

00:29:12: Die ganze Welt war nicht darauf vorbereitet Und für uns sehr spannende Entscheidung.

00:29:17: wir haben uns damals entschieden alle hundert drei vier Jahren offen zu halten das Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die direkt vorne am Schalter saßen nicht einfach war.

00:29:28: Die haben sich ganz großen Verdienst erworben.

00:29:31: Ich denke nicht nur bei uns intern, sondern auch für alle Hamburger in Hamburg die das genutzt haben.

00:29:36: Denn man hatte damals ja viel größere Sorgen vor Corona als man heute Rückblicken hat und die Kolleginnen und Kollegen saßen vorne im sozusagen ersten Sprühnebel der Coronaviren mit Schutzmaßnahmen, die anfänglich noch unvollständig waren dann immer besser wurden.

00:29:52: Wir haben später eine eigene Impfstraße gebaut Aber das war nicht einfach.

00:29:57: Auch das zu entscheiden, tun wir das jetzt so damit die Menschen an Geld kommen in den Supermarkt gehen können und alle anderen Bankgeschäfte noch erledigen können.

00:30:06: Wenn wir es nicht gemacht haben wäre es schwierig geworden für die Stadt und viele Menschen der Stadt.

00:30:11: aber wie weit dürfen wir das von unseren Kolleginnen und Kollegen verlangen?

00:30:15: Wir selber sitzen in der Zentrale oder Zuhause im Home Office halbwegs safe schicken die Kolleginnen und großen Dankeschönessen in der Fischauktion, Zalle bei allen Servicemitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür bedankt.

00:30:30: Das war unangenehm und schwierig.

00:30:34: Wenn Sie das Thema Baggelt ansprechen was vor sechs Jahren noch so wichtig war?

00:30:38: Das wird immer unwichtiger.

00:30:40: glauben sie dass wir irgendwann ohne baggelt klar kommen.

00:30:43: auskommen also zumindest im privaten Zahlungsverkehr.

00:30:46: Also ich fände es ganz bequem wenn wir ohne auskommen.

00:30:49: Ich glaube ist aber nicht.

00:30:51: Ich glaube es deshalb nicht, weil ich im Sommer sehr viel nach Schweden reise.

00:30:56: In Schweden konnte man schon vor fünf bis sechs Jahren eigentlich nichts mehr mit schwedischen Kronen bezahlen.

00:31:02: Ich habe mal welche mitgebracht, die konnte ich hier wegwerfen oder wieder zurücktauschen und nicht mein Kaffee oder Brötchen konnte man damit erwerben.

00:31:12: Inzwischen hat aber die schwedische Nationalbank entschieden dass alle schwedisch Händler und Banken wieder Bargeld nehmen müssen weil sie Angst haben für Cyberattacken, insbesondere im Moment aus Russland.

00:31:27: Und was ja klar ist, wenn ich eine großangelegte Cyberattacke auf die digitalen Zahlungssysteme habe dann kann ich mir in Schweden oder konnte ich mich in Schwede nichts mehr zu essen kaufen?

00:31:38: Nichts mehr zu trinken kaufen?

00:31:39: Ich kann gar nichts mehr machen!

00:31:41: Weil nichts mehr funktioniert und deshalb sind auch die Schweden jetzt dazu übergangen wieder bagelt verpflichtend zu machen.

00:31:49: Es gibt ja diesen Spruch, der Schuhstar hat die schlimmsten Schuhe.

00:31:53: Wie gehen Sie dem Privat mit Geld um?

00:31:55: Sind sie da eher nachlässiger?

00:31:57: Muss ihre Frau aus den Jackets immer Geld raussuchen oder sind sie da genauso zielorientiert genau und achten immer drauf dass ausreichend da ist und auch nichts abhanden kommt?

00:32:13: Also ich habe noch nie eine Geldweise verloren.

00:32:15: das bestätigt die These zielgenau.

00:32:21: Aber ich bin eigentlich ziemlich nachlässig.

00:32:22: Ich lasse zu viel Geld auf dem Konto rumliegen, ohne es anzulegen weil ich da ein bisschen zu ...

00:32:29: Olaf Scholze als damaliger Bundesfinanzminister hat mir mal in einem ähnlichen Gespräch verraten dass er keine Geldanlagen hat sondern sein Geld auf den Konto hat.

00:32:41: Was hätten sie dem denn geraten?

00:32:43: Also wie legen Sie... Nehmen wir Sie mal das Beispiel.

00:32:46: Ist es dann, wie man in Hamburg immer hört.

00:32:48: Man muss in Steine investieren oder wo geht's rein?

00:32:53: Nein also am besten ist ja eine Mischung.

00:32:56: nicht alle Eier in den Korb legen klingt ganz banal aber goldrichtig.

00:33:00: und wenn man einen privat genutztem mobil gehabt dann ist man schon mal investiert in Stein.

00:33:06: das ist gut.

00:33:07: dann sollte man dass tu ich auch persönlich ergänzend auf jeden Fall Aktien haben weil Aktien zwar Schwankungen unterliegen die man jeden Tag jede Sekunde ablesen kann, weil eine UB sieht man das nur nicht.

00:33:20: Und Aktien sind ja die einzige Anlage bei der man einen quasi eingebauten Inflationsausgleich hat.

00:33:27: Das halte ich für ungemein wichtig auch gerade wenn man für seine Kinder investiert oder langfristig in Altersversorgung investiert unbedingt auf Aktien zu setzen.

00:33:36: und wenn man das dann noch ein bisschen garnieren will mit Sicherheitsaspekten dann kann man auch Gold dazukaufen Muss man jetzt auch Schwankungen aushalten, aber es sind stabilisierende Faktoren.

00:33:46: Und Bundesanleihen waren früher ja immer noch etwas was man ergänzt hat.

00:33:51: Das ist in der niedrigzins- und negativzinsphase komplett ausgefallen.

00:33:56: Kann man heute wieder beimischen.

00:33:58: So richtig attraktiv ist das aber nicht.

00:34:03: Jetzt ist es noch ein paar Wochen und Monate

00:34:05: hin.

00:34:06: Haben Sie schon die Idee, was Sie an dem ersten freien Montag machen werden?

00:34:10: Fühlt sich das möglicherweise erst mal wie Urlaub an.

00:34:12: So erzählen die Leute sich das ja... Aber was ist so nach drei Monaten?

00:34:17: Haben sie schon eine Idee, dass Sie machen

00:34:18: werden?".

00:34:20: Also der erste freie Tag im Ruhestand ist ja der erste Januar-Zweiter.

00:34:24: Das sind siebenundzwanzig.

00:34:25: da werde ich wahrscheinlich ausschlafen

00:34:27: und leicht ein Kater haben.

00:34:28: Genau!

00:34:30: Wie erneuer.

00:34:31: Und in drei Monaten später war ich hoffentlich immer ein bisschen schiefer.

00:34:36: Und danach würde ich versuchen, einfach ganz viel von dem zu machen was liegen geblieben ist.

00:34:41: Mich mehr um meine Freunde kümmern die immer sehr geduldig waren.

00:34:44: mich um die Enkelkinder kümmer.

00:34:45: ein bisschen mal im Haus basteln.

00:34:48: Ich bin handwerklich eigentlich mittelmäßig pickgab aber sehr interessiert.

00:34:53: ich bastle sehr gerne einem liebsten mit Holz.

00:34:57: Was gibt es an Vogelhäuschen oder schon größere Dinge?

00:35:00: Nein, ich

00:35:00: habe für

00:35:00: die Kinder

00:35:01: schon Betten gebaut und Strecke gebaut.

00:35:03: Ehrlich?!

00:35:03: Ich hab mich ja egal bei uns zuhause auch gebaut.

00:35:07: Nehmt ihr auch Auftragsarbeiten entgegen?

00:35:10: Da muss ich mir das Preismodell dabei überlegen!

00:35:15: Aber das finde ich großartig weil Holz ist ein unfassbar schönes Material Mit dem man sehr viel gestalten kann, wenn man dann auch zapfen und verleimen kann.

00:35:26: Also nicht mal mehr Metallschrauben oder ähnliches da rein wirken muss.

00:35:30: Dann hat Holz einen unfassbaren Charme für mich.

00:35:32: die Oberfläche kann man ganz warm gestalten mit unterschiedlichen Hölzern auch tolle Strukturen herbeifassen.

00:35:40: Insofern finde ich das toll und man sieht was man schafft!

00:35:43: Das ist ja anders als in so einem Bürojob.

00:35:46: Insbesondere seitdem wir nicht mal mehr Papier von links nach rechts stapeln, sondern nur noch bits und bytes hin und her schieben ist das für mich ein unglaublicher Ausgleich.

00:35:55: Was wird Ihnen denn wohl am meisten fehlen?

00:35:56: Sie können es natürlich noch nicht wissen aber erahnen

00:35:59: Wahrscheinlich überraschende soziale Kontakte.

00:36:03: Ich werde ja vermutlich dann auch die sozialen Kontakte haben, die ich mir ausgesucht habe

00:36:08: Oder im Garten oder an der Wohnstraße treffen.

00:36:11: Ja genau so und heute hab' ich natürlich ganz viele Auch geplante Termine, aber dazwischen auch sehr viele spontane soziale Kontakte.

00:36:19: Die können auch mal nervig sein oder anstrengend.

00:36:22: Aber die meisten sind wunderschön und inspirierend weil man neues kennenlernt, neue Menschen kennenlernen, neue Ideen, neu unternehmerische Ideen... ...aber auch Sorgen von Menschen, denen es gerade nicht so gut geht.

00:36:36: Wovor haben Sie Angst in diesem Zeitraum der Rente?

00:36:42: Im Zeitraum dieser Erhälte habe ich Angst davor krank zu werden Weil man dann von dem, was man sich so schön erträumt hat und sich vorgenommen hat nicht mehr so viel hat.

00:36:54: Das habe ich gar keine Angst.

00:36:55: Ich freue mich darauf!

00:36:57: Hat man ja auch ein bisschen Sorge irgendwie an Macht- oder Bedeutungsverlust zu leiden?

00:37:04: Habe ich ehrlich gesagt nicht.

00:37:05: Man kriegt

00:37:05: möglicherweise weniger Einladungen.

00:37:07: Ja.

00:37:08: Ich werde das häufig gefragt.

00:37:10: Ich hab es wirklich nicht.

00:37:13: Ich glaube auch nicht dass ihr das noch einstellen wird weil ich jetzt so viele Jahre in diesem ganzen Zirkus unterwegs war.

00:37:20: Der mir nicht schwer gefallen ist, der mir auch Spaß gemacht hat.

00:37:23: aber ich freue mich darauf mal wirklich den Kalender halbwegs freizuhaben wie wenn über sie klub kommt ja immer noch ein bisschen.

00:37:30: was

00:37:30: genau also denn über sie Klub werden Sie weiter machen?

00:37:33: Was wären Sie noch so weitermachen?

00:37:34: Sie haben wahrscheinlich noch fünfhundert andere Ämter oder?

00:37:37: Nein

00:37:37: nein das will ich gerade vermeiden.

00:37:40: Ich werde mich doch ein bisschen um aus dem Kuratorium heraus um die Stiftung mit erhasbar kümmern Aber ansonsten nicht mehr als so viele Ämter annehmen, dann hätte ich ja nichts für Ruhe statt.

00:37:50: Das macht keinen

00:37:51: Sinn.".

00:37:53: Wir kommen zu unserer Rubrik Wissenswertes über Hamburg.

00:37:56: Ich lese ein paar Fakten vor und dann gibt es eine persönliche Frage.

00:38:00: Das alte Land zählt mit rund Zehntausend Fünfhundert Hektar zu den größten Obst-Anbaugebieten Europas.

00:38:06: Auf der weitläufigen Anbauffläche wachsen etwa zehn Millionen Obstbäume, rund neunzig Prozent davon sind Apfelbäime.

00:38:13: Dass milde Klima und die fruchtbaren Böden schaffen ideale Bedingungen für eine beeindruckende Obstvielfalt.

00:38:19: Wie groß ist Ihr grüner Daumen?

00:38:22: Mein Grüner Daumen ist ziemlich groß

00:38:25: Auch das noch!

00:38:25: Ja es

00:38:26: ist ziemlich gross.

00:38:26: ich habe so ziemlich alles bei uns im Garten selbst gepflanzt.

00:38:29: Ich

00:38:31: bin jedes Wochenende da.

00:38:32: Aber

00:38:32: was gibt's denn jetzt, was Sie gar nicht können?

00:38:34: Es gibt ja die Hassbar-Musikstiftung!

00:38:35: Wie ist es mit Klavier

00:38:36: spielen?!

00:38:37: Musik kann ich gar nicht!

00:38:38: Hätte ich Ihnen jetzt auch freiwillig gesagt... Ich glaube, dass ich eigentlich halbwegs musikalisch bin.

00:38:44: Aber das ist das Einzige was ich meinen Eltern zu Lebzeiten vorgeworfen habe.

00:38:49: Ja

00:38:49: Dass sie mich nicht ein vernünftiges Instrument haben lernen lassen.

00:38:52: Warum auch immer ist meine Mutter auf die die komme ich zum Blockflötenunterricht zu schicken und das war der einzige Unterricht wo ich im Hombogen rausgeflogen bin.

00:39:01: Klavier Das wäre es gewesen

00:39:04: Die Fischauktionshalle wäre Anfang der Neunzehntundhundertsiegerjahre beinahe abgerissen worden.

00:39:09: Nur dank des Engagements einer Bürgerinitiative blieb das historische Gebäude erhalten, nach ihrer umfassenden Restaurierung im Jahr neunzelzehnundachtzig zählt sie heute zu den bekanntesten Wahrzeichen des Hamburger Fischmarkts.

00:39:22: Wann haben Sie zuletzt Ihren Sonntagmorgen auf dem Fischmarkt verbracht?

00:39:27: Das ist irre lange her während des Studiums.

00:39:32: Ja ich glaube irgendwann reicht

00:39:34: es auch.

00:39:35: Durchfeiere ist es mir zu früh.

00:39:40: Und vor allem, was will man mit den ganzen Jucker-Piepen?

00:39:44: Die man auf einmal in der Hand hat?

00:39:45: und schön alle zu.

00:39:49: Der Hamburger Fernsehturm wurde zwischen nineteen Hundertfünfundsechzig und neunzehnte achten Sechzig erbaut und zählt heute zu dem bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

00:39:57: Das dreinvierzigtausend Tonnen schwere Bauwerk steht unter Denkmalschutz und dient bis heute als wichtiger Standort für Telekommunikations-, Radio- und Fernsehsender.

00:40:06: Schauen Sie noch klassisches Fernsehen oder streamen Sie inzwischen alles?

00:40:12: Alles, ja!

00:40:14: Ich gucke auch ganz normale Fernsehmene über immer Zeit versetzt...

00:40:17: Ja,

00:40:18: also ich gehe immer rein über Apple TV.

00:40:20: Also die zwanzig Uhr Tagesschau wird dann auch erst um zweiundzwanzig angeguckt?

00:40:24: Ja,

00:40:24: um zwanzwanzig oder auch um zwanzig uhr dreißig oder was auch immer.

00:40:28: So wie es passt das ist ja grandios komfortabel.

00:40:32: Früher waren natürlich die Straßen der Gefecht um viertel nach acht, wenn Agatha Christie lief und so was.

00:40:37: Alle hatten's geguckt alle hatten dass gleiche um sich darüber zu sein.

00:40:40: Er

00:40:40: gab's ja auch nicht.

00:40:44: Wie sieht denn Ihr morgendlicher Tagesablauf aus?

00:40:47: Wann wachen Sie auf und wie geht's dann weiter?

00:40:50: Erst Szene putzen oder gleich erst ein Kaffee, oder die Aktienkurse angucken.

00:40:55: Aufwachen so ungefähr um sechs spätestens und dann erst duschen danach Frühstück und wie es sich gehört nach dem Frühstuck zähne putzen.

00:41:03: freut sich der Zahnarzt Ja ja und ab ins Büro

00:41:07: Und vorher noch keine Emails lesen?

00:41:10: E-Mails nicht aber bisschen Online, MTV und sonst was.

00:41:15: Also verschiedenste Nachrichten.

00:41:18: Glauben Sie, dass sich dieser Tagesablauf in irgendeiner Form ändern wird?

00:41:21: Man sagt ja, je älter man wird, desto früher steht man auf... Bei mir habe ich das Godzilla noch nicht verstellen können!

00:41:26: Ich queme mich immer noch um neun Uhr raus.

00:41:29: Wären sie länger

00:41:29: schlafen?!

00:41:30: Ich glaube nicht weil mindestens bei unser Hund eine innere Uhr hat und die tickt zur gleichen Zeit.

00:41:35: Ja okay

00:41:37: aber es wäre auch schade.

00:41:38: also jetzt heute bin ich noch ein bisschen früher auf gewesen im fünf.

00:41:42: Das ist ja tachel, die Sonne scheint.

00:41:43: Es ist so ein Traum, das möchte ich nicht verpassen.

00:41:46: Vielleicht schlafe ich im Winter etwas länger?

00:41:48: Jetzt ist es ja so, dass bestimmte Berufsgruppen immer wieder die gleichen Fragen gestellt bekommen.

00:41:53: Ich habe die Frage auch schon gestellt sozusagen was sollte man tun mit dem Geld.

00:41:57: Glauben Sie, dass das irgendwann nachlässt?

00:41:59: also sagen wir Politiker werden für alles verantwortlich mal was da draußen los ist abends in der Kneipe.

00:42:04: wenn sie jetzt irgendwo unbedarft im Supermarkt stehen gibt's dann wiederkehrend diese Frage Soll ich die Aktie kaufen?

00:42:15: Gibt's aber zumal.

00:42:16: Aber nicht im Supermarkt, egal!

00:42:18: Sondern eher in einem tieferen Gespräch...

00:42:21: Ja oder abends beim Italiener und so.

00:42:26: Jetzt ist es ja so dass sie relativ früh angekündigt haben das sie jetzt rausgehen.

00:42:30: also jetzt wird irgendwie offiziell wird jetzt noch verhandelt nach einem Nachfolger.

00:42:36: Es tummeln sich ein paar Kandidatinnen und Kandidaten im Vorstand.

00:42:41: wie Gestaltet man so eine Übergabe von so einem Riesen-Institut?

00:42:48: Sind das dann zehn Diener Vierseiten, wo alles aufgeschrieben steht?

00:42:52: oder läuft der neue Kollege, der neue Vorstandvorsitzende schon mal jeden Tag mit.

00:42:58: Heute ist er nicht hier aber ...

00:43:00: Aber sonst ist sehr viel dabei.

00:43:01: Ja.

00:43:02: Sehr viel dabei!

00:43:04: Der Übergabeplan ist ungefähr vor fünf Jahren entstanden.

00:43:07: Ich hab mir Gedanken gemacht und unser Aufsichtsratsvorsitzer hat sich Gedanken gemacht.

00:43:11: Die haben wir zusammengelegt Und da ist ein sehr guter Plan rausgekommen, dem wir dann auch der Bankenaufsicht in unserem Falle der Europäischen Zentralbank mitgeteilt haben.

00:43:20: Die fanden das auch sehr gut und seitdem arbeiten wir das ab und toll, toll, bis her läuft es alles genauso wie wir es vorgesehen haben weil niemand drank geworden ist zum Glück oder sonst irgendwas dazwischen gekommen ist.

00:43:34: Das neue Team ist jetzt komplett nahezu komplett an Bord.

00:43:40: Ja, zwei Bereitsvorstände sind noch da.

00:43:42: Die werden auch ordentlich im Vorstandsmitgliedern jedenfalls so wie es geplant ist und da geht er fest davon aus – das klappt auch!

00:43:49: Und es gibt jemanden in dem Vorstandteam der heute mein Stellvertreter ist oder für's der Hälfte von dem ich mir vorstellen kann dass er auch Vorstandssprecher werden könnte.

00:43:58: aber wir haben ja nicht das Vorsitz zum Modell sondern das Sprechermodell und da wählt der Vorstand selber den Vorstandsprecher und das kann er erst machen wenn er komplett auch tatsächlich als Vorstand bestellt ist, und deshalb wird das im letzten offiziellen Schritt ganz kurz vor Jahresende sein.

00:44:14: Jetzt sind Sie das viele Jahre gewesen der Bestimmer in der Firma sozusagen?

00:44:20: Wie ist es denn bei privaten Entscheidungen?

00:44:22: Urlaub essen gehen?

00:44:23: wie auch immer übernimmt Ihre Frau dann das Ruder weil man vielleicht einfach auch die Sehnsucht danach hat mal zu sagen ich lass jetzt mal laufen oder kann man gar nicht mehr loslassen.

00:44:33: also meine frau steuert da sehr viel lässt mich oft genug in dem Glauben, ich hätte es mitentschieden.

00:44:40: Aber sie weiß auch, dass es schön ist wenn ich einmal im Jahr zum Skifahren komme und wenn ich im Sommer mal ein bisschen aufs Wasser komme weil das die allgemeinen Zufriedenheit steigert.

00:44:49: Insofern ist das ein sehr ausgewogenes Miteinander.

00:44:51: tatsächlich

00:44:52: Jetzt haben Sie Ihre Nachfolge schon sehr früh bestimmt.

00:44:55: Sind sie immer so planerisch?

00:44:57: Also wissen Sie im Januar schon, wo Sie in Urlaub fahren und haben alle schon Geburt und schon bezahlt?

00:45:02: Bezahlt nicht!

00:45:04: Das mache ich jetzt bei der Abreise aber... Na ja geplant ist er allein schon deshalb weil wir bis hier ein Jahresplanung machen.

00:45:12: also wird die Hassbau auch weitermachen für die Vorstände aber nicht mehr für mich zum Glück.

00:45:16: das beginnt jetzt im Juli und August.

00:45:19: Ende August ist sie fertig Und dann weiß man in der August, was man im Dezember des darauf folgenden Jahres im Kalender hat und zwar für jeden Tag.

00:45:28: Da ist noch ein bisschen Luft drin für Unvorhergesehenes aber die Termine stehen dann anderthalb Jahre vorher fest und aus der Mühle... freu ich mich raus zu kommen.

00:45:37: Aber

00:45:37: so eine Struktur kann ja auch hilfreich sein, ne?

00:45:39: Das ist auch hilflig.

00:45:40: Haben

00:45:40: Sie vielleicht sogar Angst dass sie ein bisschen verwahrlosen dann wenn diese Zwinge nicht mehr da sind?

00:45:47: Also Zeitverwahrlosen jedenfalls!

00:45:49: Wenn man morgens sagt ach komm wir Frühstücken noch mal eine halbe Stunde länger und danach kann ich nochmal länger dies machen und jenes machen.

00:45:57: Ich erleb das jedenfalls bei vielen dass die sagen als Urständler als Rentner viel weniger Zeit In Wahrheit, weil sie nicht mehr so strukturiert dran gehen.

00:46:05: Aber es kann ja auch mal ganz nett

00:46:08: sein.

00:46:09: Jetzt haben wir festgestellt Sie können ja fast alles außer Klavier spielen.

00:46:13: Gibt's denn irgendwas was Sie wirklich sich vorgenommen haben?

00:46:15: Ich habe einmal einen Bankvorstand kennengelernt aus Kiel der mit seinem Jaguar jeden Morgen zur Uni fuhr und dort noch Philosophie studiert hat.

00:46:24: Ja, also in Jaguar hab ich nicht.

00:46:26: Ja, dann können wir auch mit Fahrrad hinfahren.

00:46:28: Aber es war wirklich so ... Der hatte immer noch in sehr hohem Alter Manchettenknöpfe und war quasi sehr konservativ.

00:46:37: Also

00:46:37: das wird bei mir nicht passieren?

00:46:41: Ich will eigentlich zwei Dinge auf jeden Fall tun.

00:46:43: Ich will gerne zu einem unserer Schwiegersöhne der Landwirt ist und da mal ein bisschen bei der Ernte mithelfen.

00:46:52: weil die müssen ja dann Tag und Nacht durcharbeiten.

00:46:54: Das hat mich schon immer gereizt, wenn ich da ein bisschen helfen kann wäre das schön!

00:46:58: Und das Zweite ist, ich will etwas für den Kopf tun und entweder doch nochmal Klavier lernen oder dänisch.

00:47:06: Beides gleichzeitig traue ich mir nicht zu.

00:47:07: Aber beides

00:47:08: kompliziert.

00:47:08: Beides

00:47:09: will ich auch nicht machen aber eins von beiden.

00:47:10: Ja?

00:47:11: Aber ich liebe lieber die dänische Sütze und wenn man in so kleine dänischen Häfen kommt und sie sprechen im Zweifel alle Deutsch, die Jünger und Englisch... Und ich kann kein Wort dänisch, finde ich das immer unangenehm.

00:47:23: Ja.

00:47:24: Eine er wenige Punkte die mir ja Struktur geben.

00:47:26: im ganzen Jahresplan ist der Bundesligaspielplan bzw jetzt wieder der zweite Bundesligaspielplan.

00:47:32: Wie oft gehen Sie denn zum Melantoor?

00:47:35: Bisher zu wenig

00:47:36: weil

00:47:36: so viel anderes ansteht aber das könnte ich mir auch vorstellen häufiger zu tun.

00:47:40: Sind sie dann jemanden der schon in der Sommerpause fiebert Welche Spieler gekauft werden, also sind sie da richtig up to date oder gehen Sie hin und müssen erst mal gucken wer überhaupt spielt?

00:47:52: Also eher das zweite.

00:47:53: Das zweite ich habe bisher keine Neigung gehabt einer von irgendwie dreiundachtig Millionen Bundes Trainern zu sein aber Ich freue mich wenn ich ungefähr weiß wer die wichtigsten Spieler sind.

00:48:06: Jetzt gibt es ja immer die Haltung, dass man seinen Nachfolgern keine Tipps gibt.

00:48:11: Man macht zwar eine Übergabe wie auch immer Sie müssen das jetzt nicht Ihren Nachfolgern geben.

00:48:16: aber welche drei Tipps würden sie mir denn als Chef geben oder allen anderen Chef's?

00:48:25: Ja also den Menschen zugewandt sein ist glaube ich das Wichtigste Das zweitwichtigste fast gleich auf sich selber nicht so wichtig nehmen und schon gar nicht glauben dass man wichtig ist nur weil andere irgendwie besonders nett zu einem sind.

00:48:40: Die sind zum Amt nett, aber nicht zu den Menschen die alle meisten jedenfalls.

00:48:45: Aber wenn man das jeden Tag vor Augen hat dann kann man auch hinterher nicht in irgendeine Form von Loch fallen und ansonsten geht es darum sich morgens auf der Bettkarte zu überlegen will ich das sein?

00:48:57: Dann mache ich's richtig gut und wenn ich es nicht sein will, dann mache ich was anderes.

00:49:02: Jetzt haben sie gesagt, Sie fahren mit dem Fahrrad immer morgens zur Arbeit.

00:49:06: Nicht immer?

00:49:06: Naja gut, das denke ich voraus.

00:49:08: Aber dieses Jahr im Januar ist keiner mit einem Fahrrad zu

00:49:10: fahren.

00:49:10: Doch, das mache ich.

00:49:11: Ich fahre auch wenn es schneit.

00:49:12: Aber als hier die Schneesturm war und so...

00:49:16: Dann war zu viel glatte Eis, ehrlich gesagt.

00:49:18: Haben

00:49:18: Sie trotzdem das Gefühl dass Sie jetzt in der kommenden Rente auch Hamburg nochmal neu kennenlernen müssen?

00:49:25: Ja!

00:49:26: Welche Orte haben Sie denn bisher benachteiligt?

00:49:28: Ach so das, wo man typischerweise mit auswertigen Gästen hingeht oder hingehen würde.

00:49:33: Ich war mit meiner Frau schon ewig nicht mehr oben auf dem Michel.

00:49:36: Es war da

00:49:37: noch nie!

00:49:37: Das ist wunderbar und es lohnt sich auf jeden Fall.

00:49:40: Wir haben neulich gerade mit Gästens aus Bozen eine Hafengrundfahrt gemacht.

00:49:45: Das können wir auch wieder mal mit der Familie machen.

00:49:47: Das ist schön... Wir sind jetzt lange nicht mehr um die Alzer gejockt oder spazieren gegangen, wir haben lange kein Ruderboden mehr bei Silber ausgeliehen und sind da oben durch die Kanäle gerudert mit einem Picnic Corp.

00:50:01: Da gibt es so viele schöne Sachen, die ich unbedingt wieder machen

00:50:04: möchte.".

00:50:04: Jetzt haben Sie vorhin gesagt, hundert-drei Filialen haben sie?

00:50:07: Ich glaube, es gibt hundertvier Stadtteile.

00:50:09: Das heißt in jedem Stadtteil also überschlagen gibt's eine Filiale.

00:50:13: Fährt der Vorstand denn so einmal im Jahr jede Filiale

00:50:16: ab?".

00:50:17: Und haben Sie dadurch vielleicht flächendeckend an doch Hamburg kennengelernt?

00:50:20: Ja,

00:50:20: das würde ich gerne tun.

00:50:22: Als ich Privatkontenvorschlag war und fürs Ferne zuständig habe ich es alle zwei Jahre geschafft.

00:50:26: Damals hatten wir aber noch hundertfünfe siebzig Fähralen.

00:50:30: Jetzt schaff' ich's nicht!

00:50:31: Aber ich war gerade vergangenen Donnerstag unterwegs im ganzen Haburger Bereich, Wilhelmsburg-Harburg... ...und dann auch die Umlandfährallen bis Pukstuhude-Winsen.

00:50:42: Wir haben ja die einhundertdrei Fährallen insgesamt davon.

00:50:45: Achtzig auf Hamburger Stadtgebiet und die anderen im Umland, sodass das schon eine ganz große Fläche ist, die man abdeckt.

00:50:51: Aber ich kenne Hamburg auch dadurch deutlich besser als ich es ohne das Hasperfernes kennen

00:50:56: würde.".

00:50:58: Jetzt haben Sie Ort genannt, die Sie vernachlässigt haben?

00:51:02: Wie ist es mit Kultur?

00:51:03: Das ist auch etwas wo man ja immer sagt, wenn nicht bloß mehr Zeit, denn ich würde mir ins Theater gehen auf Konzerte wie auch immer... Die hasper Musikstiftung fördert sehr breit und sehr intensiv.

00:51:14: Ist das etwas, wo Sie selber auch immer noch mal Leidenschaft reingesteckt haben und gesagt haben hier achtet mal bitte auf den und den Ort?

00:51:21: Und nicht immer nur auf die Elbphilharmonie oder so.

00:51:25: Wird das etwas sein was sie häufiger machen?

00:51:27: Ja es wird auf jeden Fall etwas sein, was wir häufig machen also Musik schöne Konzerte Klassische aber auch Rockkonzerte.

00:51:36: Theater ist viel zu kurz gekommen bei mir.

00:51:39: Das werden wir auf jeden fall machen

00:51:42: Wenn sie so gut vorbereitet sind, gibt es ein Testament?

00:51:46: Ja.

00:51:46: Wann

00:51:47: haben Sie das gemacht?

00:51:48: Das haben wir gemacht vor sieben Jahren ungefähr.

00:51:55: Ist ja eine Sache die man immer gerne aufschiebt und wenn ich das in kleineren Kreisen anspreche gucken alle immer betroffen zu Boden weil sich alle zu jung fühlen.

00:52:04: Wie intensiv haben Sie da alles beschrieben?

00:52:05: Es gibt ja das Testament, es gibt die Patientenverfügung und dann... Ich finde viel schwieriger.

00:52:09: Und das habe ich beim Tod meiner Mutter festgestellt der Ablauf einer Beerdigung.

00:52:13: Also ich habe jetzt zum Beispiel auch die Lieder festgelegt, die dort gespielt werden und was sonst noch so passieren könnte.

00:52:22: Sind Sie da auch so intensiv rangegangen?

00:52:24: Nein, also Testament gibt es.

00:52:26: Patientenverfügung gibt's auch.

00:52:28: Die muss man aber auch ständig aktualisieren was sich die Rechtsprechung immer wieder ändert.

00:52:31: Also sollte man alle fünf Jahre mal drauf gucken damit auch das was man wollte immer noch möglich ist.

00:52:37: weil die Vorschriften für Ärzte zum Beispiel auch immer enger werden habe ich aber auch erst gelernt in dem Zusammenhang.

00:52:43: Die Beerdigung hab' ich noch nicht geplant das kommt mir irgendwie noch ein bisschen

00:52:48: zu früh.

00:52:48: Bisschen zu skreeln, vorsagen wir mal so und ich weiß auch gar nicht ob sich mein Musikgeschmack zum Beispiel nicht bis da noch ändern würde.

00:52:55: Ja tatsächlich ist das die Sache über die ich jedes Mal nachdenke.

00:52:58: ob die drei Lieder in die richtigen sind Ich könnte sie jetzt nicht mal richtig nennen aber tatsächlich denke ich immer ach das wäre eigentlich auch ganz schön so Alles andere?

00:53:05: Ich

00:53:05: bin auch gar nich ganz sicher Ob ich das überhaupt machen will oder sollte weil am Ende Ist man dann ja nicht mehr.

00:53:14: Wir wissen ja alle nicht, ob wir einfach gar nicht mehr sind oder ob wir noch als Geier oder Kuh oder Ratte oder was wieder auf die Welt kommen.

00:53:21: Aber wir sind nicht mehr und ich finde dann sollen sich meine Angehörigen auch so von mir verabschieden wie es aus ihrer Sicht passt und nicht wie ich es festgelegt habe.

00:53:30: Ich hab's als großen Druck empfunden allein die Farbe der Blumen auszusuchen weil ich so dachte welche Farbe denn jetzt?

00:53:36: Also ich habe mich entschieden jede Kleinigkeit aufzudrücken.

00:53:41: Was macht denn ein erfülltes Leben aus?

00:53:43: Wir wollen sie jetzt noch nicht zum Ende hier totreden, irgendwie so zu sagen.

00:53:48: Sie haben echt einen Mörder-Job und Verantwortung für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:53:53: Und sitzen hier schon seit einer Stunde... Es ist sehr warm im Podcast-Studio immer noch sehr gelöst und locker rum!

00:53:59: Was macht sie so

00:54:00: locker?!

00:54:03: Auch mit sich im Reinen sein ist glaube ich das Wichtigste wenn man sagt Ich habe viele Fehler gemacht in dem Leben aber insgesamt ist das, was ich getan habe ungefähr das wofür ich auch stehe.

00:54:15: Was ich tun wollte führe ich mich auch verantwortlich fühle.

00:54:19: Ich bereue nicht dass ich mich entschieden habe für die Hassbar zu arbeiten in meinem Leben lang.

00:54:25: Ich bereuere nicht meine Hobbys.

00:54:26: Ich finde meine Familie wunderschön So.

00:54:31: ich weiß dass sich paar Dinge auch besser machen könnte Aber es ist nicht so, dass ich jetzt deshalb kriegsgremig sein muss Und ich kann gut auch mal irgendwo am Wasser sitzen, darüber gucken.

00:54:43: Eine halbe Stunde gar nichts tun und mich freuen, dass die Natur so schön ist, das sich am Leben brennt, während viele andere ganz andere schwere Schicksale haben entweder schon verstorben sind in Kriegsgebieten leben, schwer krank sind, schwerste Sorgen mit Angehörigen haben hatten wir auch schon einmal aber zurzeit nicht.

00:55:01: So dann einfach über den Zustand dankbar zu sein und das ein Augenblick zu genießen.

00:55:07: Das gibt mir sehr viel Ruhe und auch Kraft.

00:55:11: Das genießen, das können wir gleich alle.

00:55:13: die Ruhe beispielsweise.

00:55:14: es gibt nämlich nur noch zwei Fragen die ich eben hier stelle wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

00:55:21: Irgendwo auf der Ostsee im Sommer.

00:55:24: Wo sehen sie Hamburg in fünf jahren?

00:55:27: Hamburg sehe ich in fünf Jahren hoffentlich in einem Zustand der Ziestrebigkeit und des Willens erfolgreich zu sein für die Menschen hier in Hamburg.

00:55:39: Dr.

00:55:39: Harald Vogelsang, vielen Dank für die Einblicke und Tipps für die Ruhe in dem Gespräch.

00:55:46: Das war eine große Freude tatsächlich.

00:55:49: Macht muss nicht immer Unruhe auslösen, sondern kann auch sehr viel Ruhe auslesen.

00:55:54: Das haben wir spätestens heute gelernt.

00:55:56: Herzlichen Dank!

00:55:57: Sie haben es mir auch leid gemacht.

00:55:58: Vielen Dank.

00:56:01: Das Hamburg-Gespräch mit Lars Meier.

00:56:06: Von der gute Leudefabrik, der Szene Hamburg und dem Zeitverlag.

00:56:10: Folgt im Hamburggespräch als Podcast auf allen bekannten Streamingplattformen.

00:56:15: Jeden zweiten Montag neu!

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